Förderfähige Klimasplit-Anlagen
Angenehmes Klima, attraktive Förderung
Was sind Klimasplit-Anlagen?
Luft-Luft-Wärmepumpen, die kühlen und heizen
Eine Klimasplit-Anlage besteht aus einem Außengerät und einem oder mehreren Innengeräten. Sie funktioniert nach dem Wärmepumpenprinzip: Im Sommer entzieht sie der Raumluft Wärme und leitet sie nach draußen. Im Winter kehrt sich der Prozess um, die Anlage heizt den Raum.
Technisch handelt es sich um eine Luft-Luft-Wärmepumpe. Und genau das macht sie förderfähig: Für Wärmepumpen gibt es staatliche Zuschüsse. Anders als oft angenommen, müssen Sie dafür Ihre bestehende Gas- oder Ölheizung nicht ausbauen.
Wir prüfen, ob die geplante Anlage die technischen Fördervoraussetzungen erfüllt, übernehmen die erforderlichen Berechnungen und begleiten den Förderprozess.
Auch bei Fragen zur Auslegung oder zur förderkonformen Umsetzung stehen wir Ihnen als Ansprechpartner zur Seite.
Welche Förderungen gibt es?
30 % Grundförderung ohne Heizungsausbau
Die Fördersätze für Klimasplit-Anlagen entsprechen denen für Wärmepumpen:
Grundförderung: 30 %
Erhöhte Förderung: bis 46 %
Maximale Förderung: bis 80 %
Wichtig: Auch unsere Energieberatung ist förderfähig. Die Kosten für die Berechnung und Unterstützung bei der Antragstellung werden jeweils mit den zuvor aufgeführten Fördersätzen bezuschusst.
Wann lohnt sich die Förderung?
Mehrere Geräte, größerer Fördervorteil
Wer Fördermittel für eine Klimasplit-Anlage nutzen möchte, benötigt dafür eine Energieberatung. Bei einem einzelnen Gerät stehen Aufwand und mögliche Förderung daher nicht immer im optimalen Verhältnis. Ab zwei Geräten je Wohnung oder Wohneinheit kann sich die Förderung deutlich eher rechnen.
Rechenbeispiel:
Drei Klimasplit-Geräte für eine Wohnung kosten ohne Förderung etwa 9.000 Euro. Mit 30 % Zuschuss sinkt der Eigenanteil auf 6.300 Euro. Abzüglich der geförderten Beratungskosten bleibt ein Vorteil von über 2.000 Euro.
Was Sie bei der Kostenrechnung beachten sollten
Im Einfamilienhaus
Nutzen Sie Ihre Klimasplit-Anlage auch zum Heizen, steigt zwar der Stromverbrauch, gleichzeitig benötigen Sie weniger Gas oder Öl. Entscheidend für die tatsächliche Ersparnis sind unter anderem die Effizienz der Anlage sowie die jeweiligen Energiepreise. Besonders interessant kann der Betrieb in Verbindung mit einer eigenen Photovoltaikanlage sein.
In der Eigentumswohnung
In Mehrfamilienhäusern werden die Heizkosten häufig teilweise nach individuellem Verbrauch und teilweise nach Wohnfläche verteilt. Wer mit der Klimasplit-Anlage heizt, reduziert daher in erster Linie seinen verbrauchsabhängigen Anteil. Die übrigen gemeinschaftlich umgelegten Kosten bleiben bestehen. Entsprechend kann die finanzielle Ersparnis geringer ausfallen als im Einfamilienhaus.
Erstgespräch
Sie schildern uns Ihr Vorhaben. Wir klären, ob eine Förderung für Ihre Situation sinnvoll ist und welche Geräteanzahl sich rechnet.
Vor-Ort-Termin
Wir besichtigen Ihr Gebäude und prüfen die technischen Voraussetzungen: Aufstellorte für Innen- und Außengeräte, Elektrik, Leitungswege.
Berechnung und Antrag
Wir erstellen die erforderlichen Berechnungen und unterstützen Sie bei der Antragstellung. Der Antrag muss vor Beginn der Arbeiten des Fachbetriebs eingereicht werden.
Installation und Abnahme
Nach dem Förderbescheid kann ein Fachbetrieb mit den Arbeiten beginnen und es können die ersten Zahlungen getätigt werden. Wir können die Installation begleiten und die förderkonforme Umsetzung dokumentieren.